Junge Union Bad Aibling Kolbermoor fordert Wiedereinführung der KFZ-Kennzeichen „AIB“ im Altlandkreis Bad Aibling

Stephan Schlier (rechts) und Andreas Winhart (links) von der JU Bad Aibling / Kolbermoor haben schon ausprobiert, wie sich ein neues AIB-Kennzeichen am Auto machen würde.Die Junge Union Bad Aibling / Kolbermoor setzt sich für die umgehende Wiedereinführung des KFZ-Kennzeichens „AIB“ ein. Dass einer grundsätzlichen Wiedereinführung alter KFZ-Kennzeichen nach Ansicht der JU nichts entgegensteht, beweisen Vorreiter in anderen Landkreisen, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, wo dies bereits möglich war.

Da die Software der zuständigen Zulassungsstellen eine Vergabe von mehreren verschiedenen Kennungen zulässt, können Wiedereinführungen der alten Kennzeichen, die im Übrigen auch jetzt noch an Oldtimern im Umlauf sind, kostenneutral durchgeführt werden.

Wie Studien von Prof. Dr. Bochert von der Hochschule Heilbronn zeigen, identifizieren sich die Bürger der Altlandkreise auch heute noch stark mit ihren ehemaligen Kennzeichen. Gerade die jüngere Generation sieht das regionalere KFZ-Kennzeichen als besonderes Identifikationsmerkmal ihrer nächsten Heimat. Dieser Effekt, sich auch als stolzer Landkreisbürger mit Bad Aibling stärker zu identifizieren, ist nach Dafürhalten der JU absolut unterstützenswert. Der Einsatz für die regionalen „KFZ-Kennzeichen“ richtet sich dabei keinesfalls gegen die Landkreise, die von einer Identifikation der Menschen mit ihren Städten durchaus profitieren, wie Stephan Schlier als JU-Ortsvorsitzender betont. Das „RO-Kennzeichen“ soll keinesfalls verschwinden. Wer jedoch Wert auf sein „AIB-Kennzeichen“ legt, dem soll dies auch nicht verwehrt bleiben. Ein Bürgerwahlmodell sei hier die beste Lösung.

Desweiteren verweist Andreas Winhart auf die werbende Wirkung der KFZ-Kennzeichen. Durch den zufälligen Blick auf die regionalen Abkürzungen werden Assoziationen geweckt, welche die betreffende Region in Erinnerung rufen. Gerade für den Raum Bad Aibling, mit seinen zahlreichen touristischen Attraktionen ist nach dem Standpunkt der Jungen Union ein eigenes KFZ-Kennzeichen als Werbeträger und Botschafter Bad Aiblings auf deutschen Straßen unverzichtbar. Dies ermöglicht auch eine selbstständige Behauptung gegenüber den touristischen Attraktionen des weitergefassten „Rosenheimer-Lands“.

Aus diesen Gründen fordert die Junge Union die unmittelbare Wiedereinführung der „AIB-Kennzeichen“. Weitere Informationen zu diesem Thema stellt die Junge Union auf Ihrer Internetseite (www.ju-bad-aibling.de / www.ju-kolbermoor.de) sowie auf einer speziell eingerichteten Seite im sozialen Netzwerk „Facebook“ (Vorfahrt für AIBling) zur Verfügung.