Vorbildliche Familienförderung und wirtschaftlicher Erfolg stehen für Unternehmen nicht zwangsläufig im Gegensatz zueinander. Zufriedene Mitarbeiter sind „Schlüssel zum Erfolg“.

csu-marco-polo-2010.jpgIm Rahmen einer Ortsvorsitzendentagung der CSU Rosenheim-Land bei Marc O’Polo in Stephanskirchen konnten sich die Teilnehmer am vergangenen Montag über Konzepte des Unternehmens zur betrieblichen Familienförderung informieren.

Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner sagte bei der Veranstaltung, die gemeinsame Aufgabe von Politik, Unternehmen und Gesellschaft sei es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso praktikabel wird wie die Erziehung der Kinder im Vorschulalter durch die Eltern selbst. „Eltern müssen sich das selbst aussuchen dürfen“, forderte Stöttner. Bei Marc O’Polo haben junge Mütter im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten nach ihrer Babypause die Möglichkeit, sich ihre Arbeitszeit individuell und flexibel einzuteilen. „Unsere Mitarbeiter sollen zufrieden sein, dann stimmt auch die Leistung“, sagte eine Mitarbeiterin des Unternehmens. „Jeden Montag begleite ich meine Tochter für zwei Stunden zum Klavierunterricht. Nach dieser verlängerten Mittagspause bin ich so gut gelaunt, dass die Arbeit fast wie von selbst läuft. Für diese Möglichkeit bin ich meinem Chef sehr dankbar“, erklärte sie den rund 80 Ortsvorsitzenden der CSU.

Die CSU Rosenheim-Land will sich in den nächsten Monaten ebenfalls verstärkt dem Thema Familie widmen und plant unter dem Motto „Aufbruch Familie“ eine Reihe von Veranstaltungen in den einzelnen Ortsverbänden.